Sonntag, 25. September 2011

Das Hühnchen mal nicht aus dem Supermarkt..

Da ich am Freitag keine Schule hatte bin ich mit meiner Gastmama zu meinen Gastgroßeltern zu fahren um die Hühner einzufangen. Nachdem wir alle 84 eingefangen hatten, wurden sie in ihren Boxen auf den Pick-Up geladen und anschließend sind wir zum Schlachter gefahren. Beim Schlachter hat es noch mehr gestunken als im Schweinestall :D. Meine Gastmama und ich haben dann die muskulösen Arbeiter unter die Lupe genommen und hatten damit eine menge Spaß. Unsere Hühner wurden an den Hinterbeinen aufgehangen und abtransportiert. Im Gegensatz zu den anderen Hühnern die wir gesehen haben waren unsere echte Monster Viecher :D. Am Montag können wir unsere geschlachteten Hühner abholen und jetzt haben wir den ganzen Winter über leckeres Hühnchen:)). 




Samstag, 24. September 2011

Le Parashut de ma grande-mère :)

Ich hab ja erwähnt, dass meine Gastoma einen Parashoot Flug zum Geburtstag bekommen hat und letztens war ihr großer Tag :). Die ganze Familie war da und hinterher haben wir zusammen Pizza gegessen.






Faire de la voile

Da meine Gastfamilie ein Segelboot hat, waren wir damit schon mehrmals unterwegs :). Morgen wird das 4. Mal sein, allerdings sind wir bisher noch nicht wirklich gesegelt, da nie Wind da war :D. Beim 2. Mal sind wir Bananaboot gefahren und es hat suuuuper Spaß gemacht! :)) Meine Gastschwester und ich haben dabei sogar Kung fu fighting getanzt, unser Lieblingslied bei Just Dance auf Wii :D. Mittlerweile ist das Wasser leider zu kalt um schwimmen zu gehen. Aber wir Picknicken jedes Mal im Boot :) und machen unsere Hausaufgaben oder lernen für Examen, juuuuuppy :D. Moi j'aime ma famille 







Unser eigener Honig :)

Da mein Gastbruder Gérome 2 Bienenstöcke hat, wurde am Wochenende vor 2 Wochen erstmal unserer eigener Honig produziert. Das war ein super Erlebnis, da ich meinen Honig ja sonst fertig im Supermarkt kaufe. Und er ist super lecker und schmeckt sehr gut auf meinem Toast :))

Schritt 1

Schritt 2

                                                                Schritt 3 :))

Mittlerweile haben wir 300 'veaux' das sind nur 147 ;)

Le deuxième Festival du boeuf :)

Meine Gastgroßeltern habe mich und Laurence zu einem weiteren Festival du Boeuf eingelanden in Invernesse, das ist ungefähr 4 Stunden von mir. Da für das Wochenende super Wetter angesagt war, sind wir mit den Spyders gefahren. Eine Spyder ist ein Motorrad mit 3 Rädern und sieht aus wie ein Skidoo, ist super bequem und ist seid dem mein Lieblingsgefährt. Hier nochmal: PAPA ICH WILL AUCH EINE! :D
In Invernesse angekommen haben wir unsere Sachen im Hotelzimmer gelassen und sind gleich weiter zum Festival. Alle Leute haben die Spyders fasziniert angeguckt, weil sie auch hier ziemlich selten sind und dann auch nicht umbedingt von Rentnern gefahren werden :D. Jeder hat ein Armband erhalten und wir haben das Festival Gelände erkundet. Alles sah aus wie bei dem Festival bei dem ich schon gewesen bin und auch die Show war die gleiche. Anschließend haben wir mit 3000 Anderen das beste Boeuf meines Lebens gegessen! :) Es war sooo lecker, aber da es in dem Zelt so unglaublich heiß war, konnte man das Essen gar nicht richtig genießen, weil man einfach wieder aus dem Zelt wollte. Wir haben uns dann noch die Restlichen Disziplin angeguckt und sind dann gegen 22:30 Uhr zurück zum Hotel gefahren. Obwohl Laurence und ich diesmal eine Jacke dabei hatten, war uns doch ziemlich kalt, aber wie gut das eine Spyder auch eine Sitzheißung hat ;)). Am nächsten Morgen haben wir uns dann auf dem Weg zurück nach St-Damase gemacht und haben erstmal bei McDonalds gefrühstückt. Danach ging es weiter und plötzlich hat es angefangen zu Donnern und wir hatten gerade unsere Regen Sachen an, da hat es auch schon angefangen richtig heftig zu regnen. Ab da war das Motorrad fahren dann nicht mehr so angenehm und besonders, wenn 10 Meter neben einem die Blitze einschlagen. Aber irgendwann hat es auch wieder aufgehört und wir sind heile zu Hause angekommen. Ich hatte ein super schönes Wochenende und eine menge Spaß! :)











Meine Familie und die Tiere :D






Die Tiere sind auch ein Fan von meinem Bett..

Apfelkuchen und Tiramisu ♥


Meine Kochkünste .. :D

Da jeder weiß, wie gut ich in der Küche bin ist mein erstes deutsches Essen für meine Familie auch nicht ganz glatt gelaufen :D. Ich hab Schnitzel gemacht und dazu missglückte Schupfnudeln. Die Schupfnudeln mach ich nie wieder um als kleinen Tipp, man sollte nie was zum ersten Mal ausprobieren, wenn es gelingen muss :D. Meine Gastmama hat sie dann zum Glück mehr oder weniger gerettet. Zum Nachtisch gab es Tiramisu und meine Familie hat mich am Ende gelobt und es hat ihnen sehr gut geschmeckt :)). Das Tiramisu hab ich mittlerweile schon öfters gemacht genau wie Apfelkuchen. Meine Familie liebt deutsches essen und besonders Milka und Haribo, was ja auch zu verstehen ist ;). 
I am of my 5 months :)

Le premier jour à l’école..

Also ich geh auf eine Katholische Privatschule mit ca 2000 Schülern namen’s école Sait Joseph oder kurz ESSJ in Secondaire 4, was bei uns der 10. entspricht. Der Tag hat schon super angefangen als ich meine wunderschönen Schulsachen anziehen musste. Meine Schuluniform besteht aus Schuhen und Hose meiner Wahl, als Oberteil eine Bluse oder eine Poloshirt und im Winter einer Jacke oder Polunder. Das an sich geht ja noch aber die Farben (blau, dunkelblau, schreckliches rot und weiß) sind echt zum kotzen. Zu dem sind diese Anziehsachen auch noch super teuer, ich meine wer will schon 35 Doller für ein Poloshirt ausgeben und 50 Dollar für eine Bluse ?! Ich trage zur Zeit immer noch die Klamotten meiner Schwester, weil meine erst diese Woche gekommen sind und viel zu groß waren, so dass ich sie umtauschen musste. Meine leckeren ‘Céréales’ haben meinen Morgen etwas gerettet, da ich seid dem ich hier bin ein absoluter Fan davon bin :)). Meine Gastmama hat mich dann zur Schule gefahren, weil meine Gastgeschwister keine Schule hatten. Sonst nehmen wir alle zusammen um 7:30 morgens den guten gelben Schulbus zur Schule. In der Schule angekommen wurde ich auf den Schulhof geführt und durfte mich erstmal von allen doof angucken lassen. Das war echt ein scheiß Gefühl und ich habe mir vorgenommen jetzt jeden neuem eine Chance zu geben. Was nicht heißt, dass ich nicht weiter hin mit JJLA schöne Lieder dichten werde :DD. Es war so ungewohnt, von niemanden begrüßt zu werden und mit niemanden zu reden. Und auch wenn ich jetzt schon viele Leute kenne und mir alle Hallo sagen ist es doch nicht so wie zu Hause :(. Anschließend mussten sich alle in der Cafeteria versammeln um in den Klassenraum zu gehen. Hier ist man noch in einer Klasse und in Gruppen. Ich bin in Gruppe 48, was eine Internationale Gruppe ist. Es gibt 3 Internationale Gruppen, 5 Regulare und 2 so Art Hilfsgruppen. In der Klasse wurde ich dann erstmal mit Fragen durchlöchert und mein deutsch-französisch Wörterbuch war eine Faszination :D. Mit mir waren noch 2 weitere Mädchen neu und eine davon war Mylène Gosselin, mit der mache ich am meisten und wir verstehen uns super gut:)). Anschließend kamen hintereinander alle unsere Lehrer in die Klasse und haben sich vorgestellt. Ich hab jeden Tag von 8:58 Uhr bis 15:35 Schule, was super lange ist. Hier hat der Stundenplan 7 Tage nicht so wie bei uns 5, das heißt das die Stunden sich in der Woche immer um 2 tage verschieben. Meine meisten Lehrer sind alle total nett und meine Mitschüler auch:). Meine Schule ist total modern und wir arbeiten nur mit Beamer, White Bords, Youtube und iMacs. Allerdings kann man dann meistens nie was lesen, weil die Lehrer nur rum schmieren und nichts mehr richtig erklären, weil wir alles durch filme lernen müssen. Ich hab sogar gleich am 1. Tag mit den ‘Coolen’ in der Cafeteria gegessen :))). Insgesamt war mein 1. Schultag ganz gut, nur das ich nicht all zu viel verstanden habe :D





Le festival du boeuf :)

Wir haben alle unsere Western Klamotten angezogen, was bei meiner Familie hieß Hemd, Jeans, Stiefel und Cowboyhut und sind zum Festival du boef gefahren um uns das Rodeo anzugucken. Es war total beeindruckend und ich hatte zum Teil richtig Angst um die Reiter. Es wurden mehrere Disziplin ausgeübt, wie das einfangen von Kälbern mit einem Lasso, Rodeo Reiten auf einem Pferd/ Boef, auf ein galoppierendes Pferd draufspringen ect. Laurence und ich haben leider unsere Jacken vergessen und deswegen haben wir leicht gefroren aber wir haben uns so gut es ging gegenseitig gewärmt :). Auf dem Rückweg sind Gérome und ich dann Schulter an Schulter eingeschlafen :D. Ich hatte einen total schönen Abend mit meiner Familie und ich fühle mich total wohl :))



chaaaaaaaude :D

ganz firsch und süß ♥


je suis faim! :D



La porcherie, ein Erlebnis für die Nase

Bevor ich überhaupt in die ‘porcherie’ gehen konnte, musste ich mir erstmalArbeitsklamotten anziehen. Diese bestehen aus einer alten Hose plus T-Shirt und Gummistiefeln. Anschließend ging es ab über den Hof und in die ‘porcherie’. Als ich das erste mal die porcherie betreten habe, dachte ich mir: Mon Dieu ich Fall gleich Tod um :D.  Ich bin dann auf ‘durch den Mund atmen’ umgestiegen und überall um mich herum waren große, rosa Schweine mit kleinen süßen Ferkeln. Alle haben geschrien und gegrunzt, weil sie Hunger hatten. Es gibt 3 verschiedene Ställe: einen für die Mütter mit ferkeln, einen mit den Müttern die von ihren ferkeln getrennt wurden und den Ebern und einen für die Schweine die geschlachtet werden. Der letztere ist nicht umbedingt mein fall, da die Schweine echt groß und beängstigend sind. Meine Aufgaben in der porcherie bestehen eigentlich nur darin, die Schweine zu füttern, zu verarzten und gelegentlich die scheiße weg zu machen. Ich weiß, dass sich keiner von euch mich auch nur annähernd in einem Schweinestall vorstellen kann :DD aber man gewöhnt sich dran ;).
Mittlerweile haben meine Gastschwester und ich schon einen Schrank im Schweinestall gestrichen und vertreiben uns die Zeit mit Skateboard fahren :D.
Mein kleiner Gastbruder, Gérôme, liebt die Ferkel so sehr, dass er sich erstmal zu ihnen in den Stall legt :D, die ihn dann mit ihren langen Zungen Kitzeln. 

Alles neu, die erste Woche.


Direkt am Sonntag nach dem ich angekommen bin, hat meine Gastoma zu ihrem 60. Geburtstag eine Party gefeiert. Da habe ich dann erstmal die ganze Familie kennengelernt und wurde von allen nett aufgenommen. Meine Gastgroßeltern sind super cool und haben ein schönes Haus mit einem See, wo man Tretboot fahren und Angeln kann. Beide sind fit wie ein Turnschuh und meine Gastoma hat, ohne scheiß, einen Parashoot Flug zum Geburtstag bekommen :DD. An dem Tag habe ich auch zum ersten mal Paintball gespielt, was hier jeder spielen kann, wenn deine Eltern einverstanden sind. Ich hatte einen schönen dicken Anzug an und einen Helm auf, da es echt verdammt weh tut, wenn man von einer Kugel getroffen wird. 
Dienstag hatte meine Gastschwester Geburtstag und wir haben die Nacht im Zelt verbracht. Ich konnte endlich mal einen ‘grande dodo’ machen, da ich hier sonst am Wochenende um spätestens 8 aufstehen muss, um in die ‘porcherie’ zu gehen. Hier bekommen die Kinder viel weniger zum Geburtstag als bei uns und wir haben den reinsten leckersten Kalorienbomben Kuchen gegessen :)). 
Die restliche Woche war ich krank und wurde von Magenschmerzen geplagt. Dank meinem Papa kamen wir dann auf die Idee, dass es ja am Wasser liegen könnte, da das Wasser hier mehr Chlor enthält. Und so war es auch und seid dem trinke ich kein Kranwasser mehr und es geht mir blendend.


Mein Neues zu Hause :)