Samstag, 24. September 2011

La porcherie, ein Erlebnis für die Nase

Bevor ich überhaupt in die ‘porcherie’ gehen konnte, musste ich mir erstmalArbeitsklamotten anziehen. Diese bestehen aus einer alten Hose plus T-Shirt und Gummistiefeln. Anschließend ging es ab über den Hof und in die ‘porcherie’. Als ich das erste mal die porcherie betreten habe, dachte ich mir: Mon Dieu ich Fall gleich Tod um :D.  Ich bin dann auf ‘durch den Mund atmen’ umgestiegen und überall um mich herum waren große, rosa Schweine mit kleinen süßen Ferkeln. Alle haben geschrien und gegrunzt, weil sie Hunger hatten. Es gibt 3 verschiedene Ställe: einen für die Mütter mit ferkeln, einen mit den Müttern die von ihren ferkeln getrennt wurden und den Ebern und einen für die Schweine die geschlachtet werden. Der letztere ist nicht umbedingt mein fall, da die Schweine echt groß und beängstigend sind. Meine Aufgaben in der porcherie bestehen eigentlich nur darin, die Schweine zu füttern, zu verarzten und gelegentlich die scheiße weg zu machen. Ich weiß, dass sich keiner von euch mich auch nur annähernd in einem Schweinestall vorstellen kann :DD aber man gewöhnt sich dran ;).
Mittlerweile haben meine Gastschwester und ich schon einen Schrank im Schweinestall gestrichen und vertreiben uns die Zeit mit Skateboard fahren :D.
Mein kleiner Gastbruder, Gérôme, liebt die Ferkel so sehr, dass er sich erstmal zu ihnen in den Stall legt :D, die ihn dann mit ihren langen Zungen Kitzeln. 

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